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Test: Dermalogica Part 1- Peeling= Das Neue BioSurface Peel, Inklusive Vorher/nachher Fotos

Mir fällt auf, dass meine Haut nicht mehr so strahlend ist, wie bei jüngeren Mädels. Auf meiner Haut liegt so etwas wie ein Grauschleier, die Poren sehen größer aus und meine Pigmentflecken, gerade auf der Stirn, sind im Moment mal wieder so richtig deutlich zu sehen:-(.  Was kann man da tun, fragte ich meine Dermalogica-Fee, und die empfahl mir das neue „BioSurface Peel“. Das probieren wir doch direkt mal aus, selbstverständlich mit vorher-nachher-Fotos nur für Euch;-)! Auf nach Düsseldorf!

Das BioSurface Peel wirke gegen Entzündungen und Unreinheiten, oberflächliche Falten und feine Linien, sowie Hyperpigmentierung. „Schon nach der 1. Behandlung sieht man
eine deutliche Verbesserung des Hautzustandes;
jenachdem, wie der Zustand der Haut bei Beginn der Behandlung aussieht und wie sie auf dieses Peeling anspricht, empfehlen wir, die Behandlung ein paar Mal zu wiederholen“, sagt Dermalogica-Kosmetikerin Maria
Grammatika. Sichtbare Veränderungen nach nur einer Behandlung? Last-minute-schöne Haut sozusagen? Das hört sich doch mal gut an…
 

Foto 1: "Face Map", das ist das Dermalogica Hautanalyse Verfahren; es heißt dann nicht nur "Mischhaut", sondern hier wird die Haut gleich in 14 Zonen unterteilt und analysiert, wird bei allen dermalogica Kosmetikerinnen durchgeführt. Foto 2 & 3: Wand im dermalogica Schulungsstudio

Foto 1: „Face Map“, das ist dermalogicas Hautanalyse-Verfahren; es heißt dann zB nicht nur „Mischhaut“, sondern hier wird die Haut gleich in 14 Zonen unterteilt und analysiert Foto 2 & 3: dermalogica-Schulungsstudio

 
Das Peeling sei durch die vier Phasen auf jeden Hauttyp abstimmbar und daher für alle Hauttypen geeignet, gibt der Hersteller an. Aber: Wenn man mit Säuren arbeitet, muss man aus Sicherheitsgründen verschiedene Sachen berücksichtigen, aus dem Grund bekomme ich ein Infoblatt, um sicher zu stellen, dass diese Behandlung bei mir durchgeführt werden kann, außerdem stehen dort alle Infos, wie ich mich die ersten Wochen nach dem Peeling verhalten soll.

Bei diesen Kontraindikationen sollte das Peeling NICHT durchgeführt werden:

-Kosmetische, bzw. Hauterneuerungsverfahren in den letzten 2 Wochen

-Schwangerschaft oder Stillphase,

-Verwendung von lokalen Medikamenten wie Benzoyl-Peroxyd, Salicylsäure oder Retin-A

-Aktiver Herpes-Ausbruch

-Botox oder andere injizierbare Verfahren (zB Hyaluronsäure) in der letzten Woche

-Isotretinoin („Accutan) innerhalb der letzten sechs Monate
 

Foto 1: Während des Peelings, 2: BioSurface Peel-Produkte, 3: Nachsorge-Kit

Foto 1: Während des Peelings, 2: BioSurface Peel-Produkte, 3: Nachsorge-Kit

 Häufig hätten ihr Kundinnen gesagt, die sich sonst wirklich gut pflegten, dass sie keine Peelings machten, dabei sei das ab Ende 20 besonders wichtig: „Ein gutes Peeling unterstützt nämlich aktiv die Zellteilung und stimuliert die für jung aussehende Haut so
wichtige Kollagenproduktion,- der ganze Hautstoffwechsel wird angeregt.“
Nachdem
Maria eine FaceMap Hautanalyse durchgeführt und meine Haut gereinigt hat, trägt sie die vier Peeling-Phasen hintereinander auf, die alle jeweils fünf Minuten auf der Haut bleiben.

1. Phase „Prep Solution“: Die Haut wird mit hochprozentiger Salicylsäure entfettet und vorbereitet. Salicylsäure ist in den meisten Anti-Unreinheiten Produkten enthalten, es wirkt entzündungshemmend.

2. Phase „Enzyme Active“: Als nächstes wird mit der Enzymphase die Haut „geöffnet“, damit die folgenden Säuren gut eindringen können, außerdem wird die Zellerneuerung &
Kollagensynthese angekurbelt (Verwendet werden Lactobacillus Enzym Filtrat, Kürbis-, und Papain-Enzyme).

3. Phase „Acid Active“: Nun kommt die Säurephase, Milchsäure, Salicylsäure und Pflanzensäure dringen tief in die Haut ein und peelen diese quasi von innen heraus. Die dritte Phase kann bis zu fünf Schichten übereinander aufgetragen werden, beim 1. Peeling (wie bei mir) werden aber nicht mehr als zwei Schichten aufgetragen. In späteren Peelingbehandlungen können zusätzlich Reizstrom- oder Ultraschallgeräte oder Mesotherapie zur Verstärkung eingesetzt werden.

4. Phase „De°Celerator“: Die Haut wird neutralisiert, mit Feuchtigkeit versorgt & beruhigt.

Selbsteinschätzung: Maria fragt mich während der Behandlung immer wieder, wie sich meine Haut anfühlt, ich soll ihr in einer Rangliste zwischen 1-10 sagen, wie ich es jeweils empfinde. 1- bedeutet: Ich merke es kaum, 10: Das Kribbeln/ Brennen wäre unerträglich. Schon bei einer Einschätzung von 7-8 würde Maria das Peeling sofort neutralisieren.
 

Foto 1-3: dermalogica Schulungsstudio Düsseldorf, Behandlungsraum aus verschiedenen Perspektiven, Bild Foto Mitte: Rechts Maria Grammatika mit einer Kollegin

Foto 1-3: dermalogica Schulungsstudio Düsseldorf, 2. Foto: Die Dame rechts ist Maria Grammatika (mit Kollegin)

 
Übrigens: „Dieses Peeling arbeitet mit 30%igen Säuren, ein Hautarzt kann zwar mit zum Beispiel 60%iger Säure arbeiten, danach ist man aber auch wenigstens ein paar Tage nicht gesellschaftsfähig, dies ist mit unserem Produkt nicht der Fall“, erklärt Maria Grammatika während der Behandlung. Das BioSurface Peel kann nur in der Kabine, und nur von einer Dermalogica-Kosmetikerin des Ausbildungsstandarts („Specialist“), angewendet werden.

Kosten: Je nach Standort 99-149€ pro Behandlung inklusive Nachsorge-Kit.
 
 
->Testergebnis BioSurface Peel

Trotz, dass es so verträglich war, brachte es eine sichtbare Verbesserung meines Hautzustandes schon nach dieser einen Behandlung, was mich natürlich freut! Wie man auf den Fotos sieht, ist die Haut reiner und rosiger/frischer, der Grauschleier ist verschwunden. Die Hyperpigmentierung ist schon nach der einen Behandlung sichtbar besser geworden und meine Poren, wie auch die Hundebissnarbe auf der rechten Wange erscheinen feiner. Die Fotos sind wie immer unbearbeitet, die unterschiedlichen Farben resultieren aus unterschiedlichen Lichtverhältnissen an den Aufnahmeorten.

Oberstes Foto: Vorher Mittleres Foto: Post-Treatment Unterstes Foto: Endergebnis nach 5 Tagen Behandelt wurden: Unreinheiten, vergrößerte Poren & Narbe, Grauschleier

Oberstes Foto: Vorher; mittleres Foto: Post-Treatment; unterstes Foto: Endergebnis nach 5 Tagen
Behandelt wurden: Unreinheiten, vergrößerte Poren & Narbe, Grauschleier

 
Maria sagte mir, dass das BioSurface Peel stärker als Micro Dermabrasion (=“MD“) sei, daher habe ich mich sehr gewundert, als meine Haut so entspannt auf dieses Peeling reagierte. Ich hatte früher nämlich schon mal vier MD-Termine gehabt, danach war meine Haut wochenlang empfindlich und spannte. Sie hat während dieser Peeling-
Behandlung hingegen kaum gekribbelt und gar nicht gebrannt, auch danach war sie weder empfindlich, noch hat sie gespannt; hinterher hat sie sich nicht mal abgeschuppt, womit ich aufgrund der Aufklärungsinfos gerechnet hatte. Ich habe mich aber auch zu 100% an die Post-Behandlungs-Anweisungen gehalten, das ist gerade bei Peelings besonders wichtig!
 
Unreinheiten am Kinn, Hyperpigmentierung an der Stirn, Unreinheiten an der Nase; jeweils oberstes Bild: vorher, mittleres Bild: direkt nach der Behandlung, unteres Bild: Endergebnis nach 5 Tagen

Jeweils oberstes Fotos: Vorher; Mittleres Foto: Post Behandlung; Unterstes Foto: Endergebnis nach 5 Tagen/ Unreinheiten, Porengröße und Pigmentflecke

 
Part II: Da bei Peelings der anschließende Sonnenschutz besonders wichtig ist und wir sowieso auf den Sommer zugehen (Naja!), gibt es von diesem Artikel einen 2. Teil, in dem ich Euch getestete Sonnenschutz-Produkte empfehle, mit denen ich besonders zufrieden war:

Empfehlung dermalogica UV-Produkte

 
Euch fehlen noch Infos zur BioSurface Peel-Nachsorge & Nebenwirkungen? Go ahead:

Nebenwirkungen: Nach der Behandlung kann die Haut für ein paar Tage spannen und empfindlich sein. Es kann zudem innerhalb von 2-3 Tagen zu einer Abschuppung kommen, die Schuppen darf man keinesfalls abziehen, da dies zu Verfärbungen führen kann! Das Peeling im Nachsorge-Kit darf man auch deshalb erst nach 3 Tagen verwenden, und auch nur dann, wenn die Haut nicht mehr schuppt oder empfindlich ist.

Die Nachsorge ist hier besonders wichtig: Sie trägt aktiv zum Endergebnis bei. Das Peeling wirkt, trotz das es neutralisiert wurde, in den Tagen nach der Behandlung nach. Das Ergebnis am 5./6. Tag nach dem Peeling ist das Endergebnis der Behandlung. Bei Peelings ist insbesondere der Sonnenschutz in den Wochen nach der Behandlung besonders wichtig, sonst kann es zu Hyperpigmentierungen kommen. Jeder Kunde bekommt ein BioSurface-Kit, in dem alles enthalten ist, was man für die Nachsorge benötigt. Anweisungen:

Verwendung des Nachsorge-Kits bis es leer ist, mindestens 5-7 Tage: Reinigung für empfindliche Haut („Ultracalming Cleanser“), Gesichtscreme („Skin Smothing Creme“), Spezialpflege für trockene,schuppende Haut („Barrier Repair“) und Sonnenschutzpflege („Super sensitive shield, SPF 30“), außerdem ist ein Peeling („Multivitamin Thermafoliant) enthalten.

-Verwendung eines Lichtschutzproduktes mind. LSF 30 im Gesicht, Hals und Decolleté.

-Direkte Sonneneinstrahlung muss für 2-3 Wochen vermieden werden, daher empfiehlt dermalogica, dass man das Peeling zwischen Mai-Oktober nicht durchführt.

-Direkt nach der Behandlung wird Pflege und ein hoher LSF aufgetragen. An dem Tag ist anstrengender Sport und andauernde Einwirkung von Wämequellen wie Sauna zu vermeiden, denn diese lösen eine erhöhte Blutzirkulation im Gesicht aus, was nach dem Peeling zu Rötungen, Entzündungen und Schwellungen führen kann.

-Für 2-3 Tage sollte man mehr Flüssigkeit zu sich nehmen.

-Kein Waxing/Sugaring für 72 Stunden Post-Behandlung
 
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Falls Ihr Fragen habt, könnt ihr wie immer unter dem Artikel kommentieren oder mir eine Mail an alexa (ät) beautybloggerin.de schreiben. Sollten die sehr spezifisch sein, wendet Euch am besten direkt zu dermalogica; hier verlinke ich Euch einen Store-Finder, dort könnt Ihr Euch informieren, eine FaceMapping Analyse durchführen lassen oder das BioSurface Peel, und/oder natürlich weitere Behandlungen durchführen lassen: dermalogica Store-Finder

 

 

 

 

 

 

 

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